Ein Altes Heilmittel Neu Entdeckt

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Weihrauch hat als Heilmittel eine lange Tradition. Vor allem in der ayurvedischen Medizin Indiens spielt es seit mehr als 3000 Jahren eine bedeutsame Rolle. Dort wurde und wird Weihrauch gegen entzündliche Krankheiten der Gelenke, des Darms und der Haut sowie gegen Nervenleiden eingesetzt. Auch die Ägypter machen sich die gesundheitsfördernden Eigenschaften des Harzes, das aus der Rinde des Weihrauchbaumes heraustritt, seit drei Jahrtausenden zunutze. Weihrauchduft diente im alten Ägypten dazu, das seelische Gleichgewicht wiederherzustellen und sollte die sexuelle Anziehungskraft von Frauen steigern. Zudem fand der Weihrauch dort und im gesamten arabischen Raum gegen entzündliche rheumatische Erkrankungen sowie zur Behandlung von Wunden und Hautausschlägen Anwendung.

Auch in Europa wird Weihrauch traditionell als Naturarznei zum Beispiel zur Behandlung von Erkrankungen der Atemwege und der Haut, Beschwerden des Verdauungssystems und entzündlichen Gelenkerkrankungen eingesetzt. Bereits Hippokrates, berühmter griechischer Arzt der Antike und “Vater der Medizin” (etwa 460 – 377 v.Chr.), lobte Weihrauch als Mittel gegen eine Vielzahl von Krankheiten. Eineinhalb Jahrtausende später war es die Äbtissin und Naturheilkundlerin Hildegard von Bingen (1098 – 1179), die ihn gegen Gehörprobleme empfahl und auch Sebastian Kneipp(1821 – 1897) zählte ihn zu den wichtigen Heilmitteln.

Danach wurde es hier zu Lande nach und nach immer stiller um die medizinischen Einsatzmöglichkeiten des Weihrauchs. Seitdem jedoch immer häufiger von außergewöhnlichen Behandlungserfolgen mit Weihrauch berichtet wird und Wissenschaftler die dafür verantwortlichen Wirkstoffe, die Boswelliasäuren, ausfindig gemacht haben, erlebt er eine Renaissance. Es gab Zeiten, da war Weihrauch wertvoller als Gold.
(Quelle: Ratgeber v. Jutta Oppermann)

Die heil’gen Drei Könige aus dem Morgenland, Sie frugen in jedem Städtchen:
“Wo geht der Weg nach Bethlehem,
Ihr lieben Buben und Mädchen?”

Die Jungen und Alten, sie wussten es nicht,
Die Könige zogen weiter,
Sie folgen einem goldenen Stern,
Der leuchtete lieblich und heiter.

Der Stern blieb steh’n über Josefs Haus,
Da sind sie hineingegangen;
Das Öchslein brüllte, das Kindlein schrie,
Die heil’gen Drei Könige sangen.
(Heinrich Heine, 1797-1856)

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